Can Picafort, Spain 2016 - Innocentbeauty
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Can Picafort, Spain 2016

11 Sep Can Picafort, Spain 2016

Am 18.August ging es für meine Familie und mich für 10 Tage auf die wunderschöne Insel Mallorca. Die Reise war absolut spontan und ungeplant wie ich euch in diesem Artikel schon erzählt habe. Ich weiß noch wie ich im Juni auf der Rückfahrt von Cala Ratjada zum Flughafen gedacht habe: „Du lernst diese Insel noch einmal ganz anders kennen, mit Menschen die du liebst und tollen Erinnerungen“. Damit, dass mein Wunsch sich so schnell erfüllen würde hätte ich niemals gerechnet. Alle Gegebenheiten haben gepasst, so als sollte es so sein. Mein Urlaubsantrag wurde kurzfristig genehmigt, das Hotel war sehr kooperativ, ich habe sogar einen Platz im selben Flugzeug bekommen und einen Shuttleservices vom Flughafen zur Unterkunft zu buchen war über Holidaytaxi auch kinderleicht. Es hat einfach alles gepasst. Normalerweise gibt es ja immer das ein oder andere Hindernis, aber diesmal war das Glück auf meiner Seite.

Am Donnerstag sind wir schon morgens gegen 10:30 Uhr von Hamburg losgefahren und sind viel früher als gedacht am Flughafen in Hannover angekommen. Unser Flug ging um erst um 16:50 Uhr und wir waren schon um 13 Uhr am Flughafen. Ich bin wirklich froh, dass ich meinen Laptop mitgenommen habe so konnte ich die Zeit sinnvoll nutzen, um einen Artikel zu schreiben. (Genau wie jetzt grade. 😀 Unser Rückflug hat Verspätung und ich bereite diesen hoffentlich nicht allzu langen Reisebericht schonmal vor. So vergeht die Zeit schön schnell.)

Die Ankunft

In Hannover war übrigens absolut tote Hose am Flughafen, kaum Menschen und keine Wartezeiten am Check-In Schalter oder bei der Sicherheitskontrolle. Jedenfalls sind wir etwas über 2 Stunden geflogen was auch üblich ist für die Strecke Hannover – Palma. Um ca. 18:30 Uhr sind wir gelandet, es hat nochmal 1,5 Stunden gedauert mit dem Shuttlebus zum Hotel zu kommen. Da ich in einem anderen Bus saß als meine Familie und alle Fahrgäste bereits bei ihren Hotels abgesetzt wurden, außer mir bekam ich ein ungutes Gefühl. Als mein Hotel „Valentin Playa de Muro“ bereits ausgeschildert wurde war ich erleichtert. Doch der Bus fuhr an dem Hotel mit der Leuchtschrift „Playa de Muro“ vorbei. Daraufhin habe ich den Busfahrer angesprochen und er meinte wir müssten noch ein Stückchen fahren bis wir mein Hotel erreichen. Wir entfernten uns immer weiter von den vielen Hotels und fuhren auf eine dunkle Landstraße. In meinem Kopf spielte sich schon ein Horrorszenario ab ich würde entführt, verschleppt und verkauft werden. 😀 Vielleicht sollte ich weniger Filme mit Liam Neeson gucken.. Ein Glück konnte ich auch im Ausland kostenlos telefonieren. So habe ich meine Familie auf dem aktuellen Stand gehalten. Nach einer gefühlten Ewigkeit auf der Landstraße ist der Fahrer dann rechts abgebogen, zum richtigen Hotel. Durch die verglaste Eingangstür konnte ich meine Eltern in der Lobby sitzen sehen die schon aufgesprungen sind, um zu gucken ob ich im Shuttlebus sitze. Sie haben 45 Minuten besorgt auf mich in der Hotellobby gewartet. Dementsprechend groß war die Erleichterung, dass alles letztendlich geklappt hat und wir wieder zusammen waren.

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Informationen zum Hotel

Das Hotel war wirklich schön und hat seinen ganz eigenen Charme. Die Hotelanlage war recht groß und wir fanden besonders gut, dass es kein gewöhnliches Hochhaushotel mit unendlichen vielen Zimmern war. Es gab einzelne kleine Bungalows was eine schöne familiäre Atmosphäre geschaffen hat. Hier gelangt ihr zur Website. Außerdem war es etwas weiter außerhalb und es gab keine anderen Hotels in unmittelbarer Nähe. Unser Strandabschnitt war dementsprechend auch nicht so überfüllt. Ein malerischer Steg führte zum Strand „Playa de Muro“. Der Strand ist wirklich riesig und wir haben am ersten Tag einen kleinen Ausflug Richtung Hafen gemacht, weil mein kleiner Bruder und ich unbedingt noch Wassertiere und Luftmatratzen kaufen wollten. Dabei ist uns aufgefallen, dass dort sehr viele Hotels auf einem Haufen angereiht und die Strandabschnitte sehr überfüllt waren. Wir hatten also wirklich Glück mit der Lage unseres Hotels. Am Abend gab es außerdem immer noch ein Unterhaltungsprogramm in Form von Bühnenshows. Es sind des Öfteren Bands aufgetreten oder Singleacts. Fragt mich bitte nicht nach den Namen, die weiß ich natürlich nicht mehr. 😀 Es waren sowieso eher unbekannte Acts, aber durchaus talentiert! Ein weiterer großer Pluspunkt für mich war, dass es kein Animationsteam gab. Zwar gab es Leute vom Hotel die die Kinder gefragt haben, ob Sie mit zum Ponyreiten oder Volleyball spielen kommen wollen, aber der Störfaktor blieb aus. Da ist auch jeder anders gestrickt, aber ich empfinde aufdringliche Animateure eher als Unruhestifter, wenn ich einfach nur in der Sonne entspannen will.

Food is everything

Wir haben Halbpension gebucht, also inkl. Frühstück und Abendessen. Beim Abendessen mussten die Getränke separat bezahlt werden, die Preise waren meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. Man konnte sich natürlich auch alles der Bequemlichkeit halber auf Rechnung schreiben lassen. Das Essen war ein Traum und damit übertreibe ich kein Bisschen! Beim Frühstück gab es alles was das Herz begehrt. Herzhafte Speisen wie Rührei, Speck, Spiegeleier, Würstchen,  Aufschnitt usw. Aber auch viel Süßes wie Gebäck, Pfannkuchen, Müsli, Cornflakes, Obst, Croissants, süße Aufstriche usw. Es war also wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Beim Abendessen gab es jeden Tag etwas anderes und eine große Auswahl. Alles hat sehr frisch und erstklassig geschmeckt. Das hat sich dann leider auch auf der Waage gezeigt. Innerhalb von 10 Tagen habe ich zwei Kilogramm zugenommen. Die sind aber mittlerweile wieder runter und wenn man sich nicht im Urlaub etwas gönnen kann, wann dann? Die hoteleigene Bar hat übrigens auch sehr leckere Mittagssnacks geboten. An manchen Tagen habe ich mittags nur ein Eis gegessen und wenn der Hunger dann doch größer war, sind wir dort essen gegangen. Die hatten übrigens unglaublich leckeres Eis, falls euch die Sorte Bananasplit in Spanien mal ins Auge springen sollte, probiert sie unbedingt! Um das Thema Hotel abzuschließen würde ich euch sonst gerne zu Holidaycheck verweisen. Also falls ihr noch mehr Informationen über die Leistungen, Ausstattung, Angebote und Bewertungen wissen wollt dann klickt hier. 98% würden das Hotel weiterempfehlen, dem schließe ich mich auf jeden Fall an.

Ausflüge

Wir haben innerhalb der 10 Tage zwei Ausflüge gemacht. Nur Badeurlaub finde ich etwas stumpf und zu viel Sightseeing wiederum anstrengend, immerhin habe ich es als Erholungsurlaub betrachtet. Die zwei Tage außerhalb waren also echt perfekt. 🙂 Bei unserem ersten Ausflug ging es nach Palma. Wir haben uns ein Auto gemietet und ich habe den Wunsch geäußert zu fahren, weil Autofahren auf Mallorca echt Spaß macht. Der Verkehr ist fließend, es gibt tolle Hügellandschaften und so gut wie keine Ampeln. So etwas kennt man als Hamburgerin gar nicht und es gibt einem ein Gefühl von Freiheit. Endlich mal wirklich fahren und nicht 784593 mal nur anfahren. 😀 In Palma angekommen haben wir im großen Parkhaus direkt am Hafen bei der Kathedrale geparkt. Die Kathedrale war auch unser erstes Ziel. Im Jahre 1306 haben die Bauarbeiten begonnen und im Jahre 1601 wurde die Kathedrale fertiggestellt. Sie ist so beeindruckend, groß und anmutig. Wir haben über zwei Stunden darin verbracht die Zeit ist so schnell verflogen. Haltet mich für verrückt aber innerhalb der Kathedrale war so eine warme und herzliche Energie und Atmosphäre, ich habe mich unglaublich wohl gefühlt und alles mit großem Respekt betrachtet. Selbst meinem 10 jährigen Bruder wurde da drin nicht langweilig. Er hat sich alles geduldig angesehen und mir diverse Fragen über das Christentum gestellt von denen ich leider die wenigsten beantworten konnte. Aber gut Fragen wie: „Wer ist der heilige Geist und wieso ist Maria die Mutter Gottes, sie ist doch die Mutter Jesu?“ – sind auch ein bisschen tricky. Ansonsten waren wir noch in der wunderschönen Altstadt spazieren, Eis essen, haben viele Fotos gemacht und uns nach Mitbringseln umgesehen.

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Bei unserem zweiten Ausflug ging es in den Norden Mallorcas, nach Pollença. Wir haben den Abend zuvor ein wenig gegoogelt was es so für Sehenswürdigkeiten auf der Insel gibt und es gibt so einige. Pollença hat uns spontan am meisten zugesagt. Besonders interessant fanden wir das Foto von der Treppe mit den 365 Stufen die zu einer kleinen Kapelle führt. In Pollença angekommen haben wir uns auf die Suche nach dieser Treppe gemacht und sind durch das unheimlich schöne Dorf gegangen mit tollen kleinen Gassen und mediterranen Flair. Genau dieses Gefühl habe ich bei dem Mädels-Urlaub in Cala Ratjada vermisst. Ich hatte nicht das Gefühl in einem anderen Land zu sein. Bei dem Urlaub diesmal, mit meinen Eltern, dafür umso mehr. Die Treppe haben wir übrigens nur auf Umwegen gefunden. Letztendlich sind wir irgendwie drumherum gelaufen, sodass wir schon oben angekommen sind und uns die 365 Stufen dann tatsächlich ganz ausversehen erspart haben. 😀 Bei über 30 Grad war das vielleicht gar nicht mal so schlecht, andererseits wäre das sicher ein gutes Workout gewesen.

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Mein Fazit

Es war insgesamt ein wunderschöner und unvergesslicher Urlaub, der uns allen viel Erholung und viele neue Eindrücke gebracht hat. Endlich konnte ich wirklich einfach mal abschalten und Zeit mit meinen Liebsten verbringen. Im Alltag lebt man auch oft aneinander vorbei. So konnten wir wertvolle Qualitytime miteinander verbringen. Außerdem habe ich gemerkt, dass Partyurlaub offensichtlich nichts für mich ist. Der Cala Ratjada Urlaub im Juni war größtenteils echt anstrengend. In diesem Urlaub war mir zu meinem Erstaunen auch nie langweilig an den Abenden. Ich habe immer eine Beschäftigung gefunden, aber das liegt wohl an meinem Bloggerdasein. Habe dann oft an meinem Blog gearbeitet und war viel auf Instagram aktiv. Am Strand und am Pool habe ich viel gelesen, Musik gehört und natürlich auch viel mit meinem kleinen Bruder geplanscht. Er war einfach immer mein Alibi für die Wassertiere, Arschbomben und das Herumalbern im Allgemeinen. Ein Kind dabei zu haben ist echt ne coole Sache. So fühlt es sich zwischendurch mal an als wär man selbst wieder ein Kind, weil man sich selbst und seine Umgebung nicht zu ernst nimmt. 😉

Wart ihr schonmal auf Mallorca? Welche Orte und Sehenswürdigkeiten könnt ihr empfehlen, was habt ihr Besonderes erlebt?



Olija Saveliva
innocentbeauty@outlook.de
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